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Auf dieser Seite möchte ich kurz etwas über alle meine Ponys und Pferde erzählen die  je bei mir gelebt haben

Melissa: Melissa war mein erstes Pony, das ich im alter von sechs Jahren bekommen habe. Sie war ein Deutsches Reitpony mit Stockmass von circa 140 cm, ein hübscher Schimmel. Ohne meinen Opa hätte ich nie ein eigenes Pony bekommen, der hatte einen kleinen Bauernhof auf dem auch Platz für ein Pferdchen war. Mein Opa hatte früher selber Pferde und liebte sie. Ich hatte als ich Melissa bekam, schon einige Zeit Reitunterricht bekommen aber ihr war ich nicht gewachsen. Sie war im Umgang total lieb Putzen und Satteln alles war kein Problem ich konnte sogar unter ihrem Bauch durch krabbeln!! Leider hatte sie was mit der Lunge, was uns die Vorbesitzer nicht gesagt haben. Im Sommer war alles gut aber im Winter mit dem Staub in Heu und Stroh wurde es sehr schlimm. Ich habe jede Woche Unterricht bekommen einmal hatten wir Melissa auch ein paar Wochen auf dem Hof stehen wo ich ritt und da habe dann Unterricht mir ihr gehabt und nicht auf einem Schulpferd, sie wurde da auch beritten von einem Mädchen das Esther hieß (habe  ich danach nicht mehr gesehen). Wenn aber Sylvia nicht gewesen wäre dann hätte ich sie nie reiten können auch bei meinen anderen Ponys danach hat sie mit immer geholfen (ein kleiner Dank hier an sie). Sie ist mit mir ausgeritten (ich per Pferd sie auf Fahrrad oder zu Fuss), hat mir Unterricht gegeben, hat mich longiert und  alles beigebracht was zum Umgang und zur Pflege dazu gehört. Dann hat eine ältere Freundin von mir Melissa geritten und dafür habe ich ihr Pony gekriegt. Wir sind zusammen ausgeritten sie auf Melissa ich auf Charly der für Bianca eigentlich viel zu klein war (Stockmass circa 100cm). Sie war wie gesagt älter und auch sehr viel energischer als ich mit ihr das klappte richtig gut. Auch hat mal meine Nachbarin sie zum Ringreiten gehabt. Wenn ich mich daran erinnere war das nicht wirklich schön. Auf dem Platz hat sie sich zwar einigermassen benommen aber auf dem Umzug nach Hause hat sie total verrückt gespielt, so dass Kirsten absteigen und sie nach Hause bringen musste ohne den Umzug zu Ende zu reiten. Dann 1991 hat sich das mit der Lunge so verschlimmert, das es quälerei gewesen wäre sie noch am Leben zu halten (das sehe ich jetzt so) und ist geschlachtet worden. Das schlimmste für mich daran war, das meine Eltern mir davon nichts gesagt haben und sie weggebracht haben als ich in der Schule war. An dem Tag hatte ich Reitunterricht und wir sind an der Koppel vorbeigefahren und da war sie nicht und da hat meine Mutter es mir erzählt. Das war ein totaler Schock für mich.

   

                  

                           

Penny: Penny ist das Pony von meinem Opa gewesen. Er hat sie damals bekommen weil er zu einem Bekannten gesagt hatte er solle sein Stute decken lassen, da würden gute Fohlen bei raus kommen. Manfred hat Perle dann auch zum Hengst gebracht unter der Vorraussetzung das mein Opa das Fohlen nimmt, das geboren wird egal ob Hengst oder Stute. Mein Opa hatte natürlich keine Verwendung für ein Pony und so bekam meine Cousine sie dann. Sie ist lange bei meiner Cousine gewesen, aber als meine Tante sich Schleswiger kaufte ging das nicht mehr. Die "Dicken" habe die kleine zarte Penny nicht akzeptiert und immer getreten (und das bei dem Grössenunterschied!!). Also ist Penny zu uns gekommen und sollte mit Melissa zusammen laufen. Aber da machten uns die Stuten einen Strich durch die Rechnung. Die haben sich überhaupt nicht verstanden, also haben wir sie wieder auseinander genommen. Fortan liefen sie auf einer Koppel die aber durch zwei Zäune im Abstand von etwa 2 Metern auseinander waren (sie haben sich sogar über den Draht gebissen). Penny ist ein Deutsches Reitpony von Stockmass 129 cm. Sie ist als Isabellschecke geboren. Jetzt ist sie ganz weiss und hat blaue Augen. Eigentlich ist sie ein Albino (rosa Haut an Augen und Maul, blaue Augen) und bekommt daher auch im Sommer immer einen Sonnenbrand. Sie ist auch jetzt im Fortgeschrittenen Alter (23 Jahre) immer noch ein Wirbelwind und von Unerfahrenen nicht zu bändigen. Wir dachten alle, das sie im Alter mal ruhiger werden würde!! Penny hasst langweilige Bahnarbeit und logieren (da geht sie auf einen los), dafür springt sie aber ganz gerne und auch recht gut. Am liebsten geht sie aber ins Gelände und noch mehr spass macht es wenn sie das Tempo bestimmen darf (dann wird nur gerannt). Jetzt reitet mein kleiner Bruder sie manchmal ansonsten tobt sie auf der Koppel herum wie ein junges Fohlen. Eigentlich ist sie sehr sanft im Umgang aber beim reiten doch sehr heftig. Ich hoff ich habe noch viele schöne Jahre mit ihr. Nachtrag von März 2003 Leider wäre die schöne zeit mit meiner kleinen Maus fast vorbei gewesen. Sie hat an dem einen Auge ein Melanom (Schimmelkrebs). Das tierisch geswachsen ist, so das ich meinen Daumen zwischen Unterlied und Auge legen konnte. Und geleckt hat das als wenn sie immerzu weinen mußte. Da habe wir beschlossen sie zu erlösen weil es für sie ja kein Dauerzustand sein konnte sie war Kopfscheu (ich glaube sie konnte in der Zeit nicht gucken), schreckhaft, hat sich da ständig dran gejuckt und was wäre im Sommer gewesen, ständig die Fleigen und dann das direkte Sonnenlicht, das wär es nicht gewesen. Ich hatt schon alles klar gemacht und hätte nur noch den Schlachter anrufen müssen. Da habe ich die Salbe (hab ich vom Tierarzt bekommen) vergessen und am nächsten Tag war es besser und knapp eine Woche später war es fast wie weg, fast normal. So viel wie in der Woche vorher als es hieß sie soll weg, habe ich glaube ich noch nie geheult. Penny ging es danach eigentlich immer ganz gut. Im Winter 2005/2006 gings rapide bergab mit Ihr, sie war eingefallen, dünn und fraß nicht gut. Und dann fing sie anfang April 2006 an das Bein konisch zu Bewegen, als wenn es steif ist, es wurde Athrose festgestellt und behandelt. Dann Ostern lag sie un wollte nicht mehr aufstehten, sie hatte eine leichte Kolik auch das haben wir behandelt aber so richtig fit wurde sie nicht mehr. Ein paar Wochen später hatte sie dann ein dickes Bein, ein Einschuß. Meine Bekannte, gab mir den Rat sie einschläfern zu lassen, ich habe aber nicht auf sie gehört, bis es dann passierte am 27. Mai 2006 wollte ich sie auf die Weide bringen, als sie mir mit der Hinterhand zusammenbrach und nicht mehr hochkam, leider war meine Tierärztin weit weg und ich sollte circa 1 Stunde warten, aber sie versuchte immer wieder aufzustehen und hatte schon die Vorderbeine blutig. Ich habe einen anderen Tierarzt aus der Nähe angerufen und er hat dem ganzen dann ein Ende gesetzt. Ich bin bis zum Schluß bei ihr geblieben und habe sie gehalten. Ich weiß, das es besser so ist, sie hatte ja auch ein langes schönes leben (sie wurde 28) aber sie fehlt mir trotzdem entsetzlich.

 

                 

                              

Flecky: Bei Flecky und mir war es Liebe auf den ersten Blick. Aber mal von vorne. Nachdem Melissa tot war haben wir immer Annoncen gelesen und auch Pferdemärkte besucht. Auf einem kleinem Pferdemarkt hier in der Nähe war er dann mein Flecky. Zuerst haben wir uns eine kleine trächtige Schimmelstute angesehen (ich wollte unbdingt wieder einen Schimmel) aber die war 1. zu teuer und zweitens was sollten wir mit dem Fohlen?? Und dann haben wir ein wenig weitergeguckt und da war er ein kleiner (135cm) drei Jahre alter Braunschecke. Ich habe ihn da direkt auf dem Markt Probegeritten (ohne passende Trense und ohne Sattel) aber er war echt super lieb. Da haben meine Eltern ihn sofort gekauft. Während mein Vater nach hause gefahren ist, um den Pferdeanhänger zu holen, haben meine Mutter und ich ihn ein wenig Grasen lassen, da kam dann ein Vater mit seinem Sohn und die wollten ihn uns unbedingt abkaufen (wollten sogar den doppelten Prei zahlen weil der Junge ihn unbedingt haben wollte). Zu Hause hat mein Opa total verrückt gespielt, ein Pferd kaufen ohne vorher mit ihm sprechen, das Pferd taugt nichts hat weisse Beine (und die sind anfällig) und so weiter. Dann haben wir ihn dann auf die Koppel gelassen dahin wo sonst Melissa lief (also nicht zu Penny) was macht er (ist spät gelegt worden mit ungefähr 2,5 Jahren) Kopf runter un zack zack unter beiden Drähten durch zu Penny und da ein bisschen angeben. Das Spiel hat er drei mal gemacht und von da an durften die beiden dann zusammen laufen :o) Die beidne haben sich heiß und innig geliebt ich konnte sie zwar ohne Probleme trennen aber beide haben die Zeit wo der andere weg war "geweint". Ich habe ihm dann ein Woche zum eingewöhnen gegeben. Als ich ihn das erste Mal geritten bin ist es dann auch gleich passiert!! Er lief super gut im Gelände (obwohl wenig geritten) dann wollte ich ein Stück galoppieren und er wollte nicht da hat er einen kleinen Klaps mit der Gerte bekommen und eine Satz gemacht vor Schreck auf den ich nicht gefasst war und da bin ich dann runter gefallen. Das ist ein Weg der nur aus Gras ist und ein einziger Teerbrocke liegt da und auf den bin ih mit dem Kopf gefallen!! Mein Helm ist in zwei Teile zerbrochen und ich hatte ein saftige Gehirnerschütterung. Ersteinmal war ich bewustlos meine Mutter (die war mit) hat ihn dann eingefangen und wollte ihn nach Hause bringen auf dem Weg hat sie eine Bekannten getroffen der mich dann eingsammelt hat. Naja da war es ersteinmal vorbei mit reiten. Aber obwohl er das leibste Pony der Welt war hat er mich bestimmt hunderttausendmal abgeschmissen, aber nur mich nie andere. Der war so lieb, das meine kleiner damals drei Jahre alter Bruder ihn reiten konnte. Naja anfällig für Hufrehe war er eigentlich immer. Aber im Frühjahr 1998 hat es ihn so richtig erwischt obwohl er nur einige Stunden am Tag draussen war und er so dünn war, das man die Rippen einzeln Zählen konnte. Naja Nachts hat er eine Aderlass bekommen und diverse Spritzen. Nach Diät und viel Auslauf und Bewegung an der Longe und beim Spazierengehen, nach Spezialbeschlag und so weiter war er wieder sowit fit, das ich ihn vorsichtig reiten konnte. Dann ende Juli bekam er wider einen schweren Schub, obwohl ich alles getan habe was in meiner Macht lag. Dann fing er an auszuschuhen, da war sein Todesurteil. Mein Tierarzt hat gesagt, das iwr nichts mehr für ihn tun können ohne ihn zu quälen. da haben wir uns entschieden ihn zu erlösen. Da wir kein Geld von der Versicherung bekommen hätten wenn wir ihn hätten einschläfern lassen ist er zum Schlachter gekommen. Eine gute Bekannte, die ihn bzw. die er auch sehr gut kannte ist bis zum Schluss bei ihm geblieben. ich muss noch heute weinen wenn ich an ihn denke muss. So habe ich ihn geliebt. Er ist mein ein und alles gewesen für ihn hätte ich aller getan und auf alles verzichtet. Wir haben viel zusammen erlebt und durchgemacht ohne ihn hätte ich die Zeit nachdem meine Grosseltern gestorben sind nicht überstanden von ihm habe ich unendlich viell gelernt. Heute bin ich an einer Pferdekoppel vorbei gefahren und ich dachte er steht da, da bin ich zurück gefahren und habe mir das Pony angesehen, er war es nicht mein Flecky hatte einen schwarzen Scheif und das Pony dort hatte einen weissen Schweif aber sonst hätte er es sein können, die Zeichnung alles stimmte.

Flecky ich denke noch immer an dich, ich liebe dich und werde dich nie vergessen.

 

Felix: Als ich Felix 1995 bekam, war er schon sehr alt, laut Tierarzt über 25 Jahre. Ich habe zu ihm nie ein so inniges "Verhältnis" gehabt wie mit den anderen. Er war ein sturer, dickköpfiger Gaul ;-) Beim reiten ganz lieb aber vom Boden aus echt ekelig. Er hat mit einem anderen alten Pferd aus der Nachbarschaft bei Nachbarn gestanden und so konnte ich nie so recht sein "Herr" werden. Ich bin mit ihm nur ins Gelände gegangen und 2-3 mal im Jahr zum Ringreiten (das war seine spezialität). Ich bin zu ihm gekommen, weil er immer bei uns mit zu Ringreiten war (meine Nachbarin hat ihn geritten), er gehörte  einer jungen Frau, die bei ihren Eltern ausgezogen ist und sich nicht mehr viel um ihn gekümmert hat, so wollten ihre Eltern ihn schlachten lassen oder verkaufen, so habe ich ihn dann bekommen. 



Nora und Hexe: Über Nora könnte man sehr viel erzählen, aber nix gutes :-)) Als Flecky 1998 eingeschläfert wurde, war gerade meine Schwester angefangen auf ihm zu reiten und wollte dann wieder ein Pony haben. So sind meine Eltern zu einem Pferdemarkt gefahren um mal zu gucken, was es so auf dem Markt giebt. Dor trafen sie den Händler von dem wir damals Flecky gekauft haben. Mit dem sprachen sie ein wenig und erzählten auch, das Flecky ein total liebes uns tolles Pony war, daraufhin meinte der Verkäufer, wir sollten mal alle zu ihm kommen er hätte da genau das richtige für uns eine ganz liebe Fuchsstute mit Fohlen. Da hatte ich ja was gehört ein Fohlen, ein Nachfolger für Felix *träum*. Wir sind dann hingefahren und haben und die Stute (damals hieß sie noch Püppi) und das Fohlen angeschaut, einfach nur bildschön sage ich. Noch auf der Koppel ohne Strick, Trense oder Sattel habe ich sie mir genau angeguckt un meine kleinen Bruder (damals 4) draufgesetzt, sie war so brav und hat alles mit sich machen lassen. Auf dem Paddock habe ich sie geputzt und gesattel und dann sind meine Schwester und ich sie kurz Probegeritten (keine Spaß ohne passenes Sattelzeug). An dem Abend standen Püppi und Fohlen bei uns im Stall bei Penny. Als erstes bekam die Stute einen neuen Namen von meiner Schwester -Nora- ich tat mir mit dem Namen für das Fohli ein wenig schwer und habe mich auch von meiner Mutter nich beeinflussen lassen, die meinte sie sieht aus wie eine kleine freche Kitty (es handelt sich aber um ein Pony nicht um eine Katze), zum Schluß habe ich mir den Namen Hexe ausgesucht, und der passt und zwar genau :-))
Penny hat sich einfach vorbildlich als Tante um Hexe gekümmert und ist auch nachdem absetzten immer bei ihr gewesen, leider hat sich daraus aus Hexe ein kleber entwickelt, die nur sehr wiederwillig und bockig von Penny wegging. Penny und Nora haben sich nie so richtig verstanden, Nora hat Penny immer sehr deutlich spüren lassen, das sie der Boss ist (diese außerordentlich dominanz hat sie auch an Hexe weitervererbt) nicht einmal zusammen führen konnte ich die Beiden.
Leider hat meine Schwester nach ein oder zwei Jahren das Interesse an Nora verloren, weil sie angst vor Nora hat, weil sie manchmal doch sehr heftig und grob sein kann und wenn sie merkt sie kommt mit was durch dann hat man total verloren. Daraufhin ist sie in meinen Besitz übergegangen. Nora hat schon immer eine Heustauballerigie, die aber nie so wirklich dramatisch war, ab und an im Winter mal ne spritze und Silo dann gings bis zum Sommer. Aber im Sommer 2005 war es so schlimm, das sie fast dämpfig war. Da habe ich die Notbremse gezogen und den TA gewechselt. Sie hat einen neue Box bekommen wir haben auf Späne umgestellt und sie mit homöpathischen Mitteln behandelt, sie hat bis jetzt nie wieder schlimm gehustet seitdem.
Hexe war eingentlich bis auf einen in jedem Winter wiederkehrenden Hautpilz immer gesund gewesen. Leider hat mein Hufschmied sie im April 2006 so verschnitten, das sie lahmte. Daraus hat sich trotz behanndlung durch meine TA eine fette Hufrehe entwickelt. Siehe Hufrehetagebuch Hexe auf www.hufrehe.org/info Leider hat sie den ganzen Sommer gelitten und hat das ganze Jahr nur auf einem kleinen Paddock laufen dürfen. Das Jahr 2007 war ein gutes Jahr für meine Hoppas, abgesehen von dem kleinen Hufabzess den Nora hatte. Hexe habe ich über den Sommer gebracht, ohne auch nur das kleinste Anzeichen von einer Rehe und Nora hat jetzt seit 2 Jahren nicht mehr gehustet. Hoffe ich mal das das nächste Jahr auch so gut verläuft.


   
                                              Hexe                                                                   Nora